Einleitung

„Text to Speech" was ist das? Sie haben noch nie etwas von „Text to Speech" gehört? Nun, im wesentlichen geht es darum, Computer generierter Text in Sprache umzuwandeln. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten diese doch sehr komplexe Aufgabe zu lösen. Natürlich gibt es unzählige Softwareprodukte die diese Aufgabe lösen. Nun hat man ja nicht immer einen ganzen PC zur Hand, oder man hat gar keinen Strom zur Verfügung. Es gibt nun einige Hersteller, die eine sehr kompakte Hardware-Lösung anbieten. Dies erlaubt, mit nur wenigen Bausteinen ein ganzes „Text to Speech"-System aufzubauen.

Die Umwandlung des Textes kann auf ganz verschiedenen Arten erfolgen. Entweder kennt das System die zu sprechenden Texte, d.h. sie wurden aufgenommen und gespeichert, oder das System kennt nur Silbenübergänge und setzt aus dem Text die Silbenfolge zusammen. Diese Methode erlaubt es, fast alle Wörter widerzugeben. Wenn nur wenige kurze Sätze vorgelesen werden sollen, ist der Speicherbedarf dieser Methode relativ gross, aber wenn man bedenkt, dass eigentlich unendlich viele Wörter wiedergegeben werden können, ist der Speicherbedarf extrem klein. Alle neuen „Text to Speech"-Systeme verwenden die zweite der genannten Methode.

In unserer Arbeit haben wir nun ein System der Firma Oki verwendet. Dieses besteht im wesentlichen  aus lediglich drei Bausteinen, einem RISC-CPU, einem RAM und einem Sprach ROM. Es stehen verschiedene Sprachen zur Auswahl, welche durch ersetzen des Sprach ROM’s geändert werden können. Das System wurde entwickelt, um in transportable Systeme eingesetzt zu werden. Die Sprachsynthese basiert auch auf der zweiten Methode. Somit ist es möglich, beliebige Texte auszugeben.

Als Eingabegerät verwenden wir einen Scannerstift, welcher den gescannten Text direkt in Computer-Text umwandelt. Dieser Scannerstift, genannt Pocketreader, hat eine serielle Schnittstelle, über welche der Text ausgelesen werden kann.

Wir möchten uns ganz herzlich bei der Firma Oki resp. bei Herrn Wimmer für die gute Zusammenarbeit bedanken. Wir danken Oki auch für die unkomplizierte Leihgabe, bestehend aus dem  MSM7630 Evaluations Board, sowie einem Chipsatz in doppelter Ausführung.

Bei der Firma Siemens Österreich möchten wir uns für die prompte  Zusendung des Pocketreader Protokolls bedanken.

Natürlich möchten wir uns ganz herzlich bei den Assistenten im Labor für ihre stete und prompte Unterstützung bedanken.

Nun wollen wir Sie nicht länger in der Einleitung aufhalten, und wünschen eine kurzweilige Zeit beim Lesen der Diplomarbeit.

Muttenz den 14.1.2000